Graubünden, ach, was soll ich sagen? Dieses Schweizer Kanton ist ein Paradies für alle, die gerne zu Fuss unterwegs sind. Ich meine, es gibt dort über 11.000 Kilometer Wanderwege! Ob du nun durch hohe Berge streifen willst, an glitzernden Seen entlang wanderst oder durch malerische Täler spazierst – hier findest du einfach alles. Ich hab mich mal ein bisschen umgeschaut und ein paar Routen herausgesucht, die echt was hermachen. Also, pack deine Wanderschuhe ein, denn Graubünden Wandern ist ein Muss!
Schlüssel-Erkenntnisse
- Der Scalettapass ist auch für weniger trainierte Wanderer gut machbar und bietet tolle Aussichten.
- Die Alp da la Creusch ist eine Route, die man bei jedem Wetter geniessen kann.
- Das Val Müstair lockt mit Wanderungen auf der Sonnenseite des Tals.
- Der Lej da la Tscheppa ist ein eher unbekannter See, der zum „Bergbaden“ einlädt.
- Das Pizolgebiet bietet eine Wanderung, die nicht zu anstrengend ist, aber trotzdem einiges zu bieten hat.
1. Scalettapass
Der Scalettapass liegt eingebettet inmitten der charakteristischen Berge von Graubünden – mit seiner offenen Hochgebirgslandschaft und den weiten Ausblicken zieht er jedes Jahr viele Wanderfreunde an. Die Route über den Scalettapass ist besonders geeignet für alle, die eine mittelmäßig anspruchsvolle Tour suchen und trotzdem das Gefühl von echtem Höhenberg erleben wollen.
- Startpunkt: Häufig beginnen Wanderer in Davos oder der Umgebung
- Aufstieg: Ungefähr 600 Höhenmeter – moderat für geübte Wanderer, aber auch mit ein bisschen Ausdauer zu schaffen
- Schwierigkeitsgrad: Mittelschwer
- Saison: Juni bis Oktober
| Abschnitt | Distanz (km) | Zeit (Std.) |
|---|---|---|
| Davos Sertig-Dörfli | 0-5 | 1.5 |
| Sertigpass | 5-7 | 1 |
| Scalettapass | 7-11 | 2 |
Die Landschaft – satte Bündner Wiesen, raue Felsen und immer wieder das zauberhafte Lichtspiel zwischen Sonne und Wolken – lässt einen regelmäßig stehen bleiben und einfach nur schauen. Unterwegs begegnet man oft Murmeltieren und kann mit etwas Glück sogar Bergsteiger bei ihren ambitionierten Routen beobachten.
Es fühlt sich jedes Mal neu an, wenn man den Pass erreicht: ein bisschen stolz, ziemlich durchgeschwitzt, aber irrsinnig frei. Die Stille da oben ist fast schon schwer zu glauben.
Wem die vollständige Wanderung zu viel ist, kann einen Teil der Strecke gehen und unterwegs an kleinen Gewässern oder auf freien Plateaus eine Pause machen. Unbedingt genug Wasser und ein Vesper mitnehmen, die Einkehrmöglichkeiten sind selten!
2. Alp da la Creusch
Die Wanderung zur Alp da la Creusch startet in Alvaneu und führt uns hoch nach Aclas, bevor wir unser Ziel erreichen. Was diese Route besonders macht, ist ihre Flexibilität – sie ist bei jedem Wetter ein Erlebnis. Ob Sonnenschein oder leichter Schneefall, die Landschaft zeigt sich immer von ihrer besten Seite.
Diese Tour ist perfekt für alle, die eine unkomplizierte Bergwanderung suchen, die sich gut in den Alltag integrieren lässt. Sie ist nicht übermässig anspruchsvoll, bietet aber trotzdem schöne Ausblicke und das Gefühl, wirklich in den Bergen unterwegs zu sein.
Die Route ist gut ausgeschildert und führt über abwechslungsreiche Wege. Man wandert durch Wälder und über offene Weiden, was die Tour kurzweilig macht. Die Alp da la Creusch selbst ist ein idyllischer Ort, der zum Verweilen einlädt.
Ein paar Punkte, die man sich merken sollte:
- Startpunkt: Alvaneu
- Ziel: Alp da la Creusch
- Besonderheit: Ganzjahrestauglichkeit
- Charakter: Leichte bis mittelschwere Bergwanderung
Die Gegend um die Alp da la Creusch ist bekannt für ihre Ruhe. Hier kann man dem Alltag entfliehen und die Natur geniessen, ohne von Menschenmassen gestört zu werden. Es ist ein Ort, um durchzuatmen und neue Energie zu tanken.
3. Val Müstair
Das Val Müstair, im äußersten Südosten der Schweiz gelegen, ist ein wahrhaftiges Juwel für Wanderer, die unberührte Natur und kulturelle Schätze suchen. Dieses Tal, das zum UNESCO-Biosphärenreservat erklärt wurde, bietet eine beeindruckende Vielfalt an Landschaften, von sanften Almwiesen bis hin zu schroffen Gipfeln.
Die Wanderwege hier sind oft weniger überlaufen als in anderen Teilen Graubündens, was ein Gefühl von Abgeschiedenheit und tiefer Verbundenheit mit der Natur ermöglicht. Es ist ein Ort, an dem man wirklich entschleunigen und die Stille genießen kann. Die Wege sind gut markiert, aber die Schwierigkeitsgrade variieren stark, sodass sowohl Familien als auch erfahrene Bergsteiger auf ihre Kosten kommen.
Einige der Höhepunkte im Val Müstair sind:
- Der Schweizerische Nationalpark: Obwohl der Park selbst strengen Schutzregeln unterliegt, gibt es Wanderwege, die an seine Grenzen grenzen und atemberaubende Ausblicke auf seine unberührte Wildnis bieten.
- Das Kloster St. Johann: Dieses UNESCO-Weltkulturerbe ist ein beeindruckendes Zeugnis mittelalterlicher Architektur und Geschichte und ein lohnendes Ziel für einen kulturellen Abstecher.
- Almen und Bergseen: Zahlreiche Wanderungen führen zu idyllischen Almen, wo man lokale Produkte probieren kann, und zu kristallklaren Bergseen, die zum Verweilen einladen.
Die beste Zeit für Wanderungen im Val Müstair ist normalerweise von Juni bis Oktober, wenn die Wege schneefrei sind und die Natur in voller Blüte steht. Die Anreise ist zwar etwas weiter, aber die Ruhe und Schönheit, die man hier findet, machen die Reise mehr als wett. Es ist ein Ort, der die Seele berührt und unvergessliche Wandererlebnisse verspricht.
4. Lej da la Tscheppa
Lej da la Tscheppa hat was Besonderes. Der See liegt auf rund 2.610 Metern über Meer, ziemlich versteckt oberhalb von Silvaplana. Wer gern abseits ausgetretener Pfade unterwegs ist, findet hier ein echtes Kleinod – mal ehrlich, sogar viele Einheimische waren noch nie dort. Die Wanderung zum Lej da la Tscheppa ist eher unbekannt, bietet aber eine seltene Stille und ein verblüffendes Naturerlebnis.
Ein paar Punkte, die die Tour ausmachen:
- Start ist meist in Silvaplana, Aufstieg über schmale Pfade durch stille Arvenwälder
- Um die 950 Höhenmeter sind zu meistern, das zieht sich schon – viel Kondition braucht’s da, keine Frage
- Oben angekommen gibt es keine Hütten oder großen Schilder, nur den türkisblauen Tscheppasee vor steiler Felskulisse
Die Stimmung dort oben ist schwer zu beschreiben – fast ein bisschen ungewöhnlich einsam. Besonders im Spätsommer, wenn der Wind abflaut und der See manchmal spiegelglatt daliegt.
Wer es geschafft hat, dem See gegenüberzustehen, weiß plötzlich, wie friedlich das Hochgebirge sein kann – und wie klein man selbst in dieser Landschaft ist.
Der Rückweg folgt dem Hinweg oder lässt sich über kleinere Varianten, je nach Lust und Laune, gestalten. Tipp: Genügend Wasser und Proviant einpacken, oben wartet keine Einkehr. Die Tour ist nichts für Eilige, wohl aber für Leute, die die Berge so richtig spüren wollen.
5. Pizolgebiet
Das Pizolgebiet ist wirklich so eine Ecke, die mich jedes Mal aufs Neue überrascht. Hier oben, zwischen schroffen Felsen und glitzernden Bergseen, findest du Wandertouren, die sich für erfahrene Leute genauso eignen wie für Familien. Was mir immer wieder auffällt: Die Vielfalt der Routen am Pizol lässt kaum Wünsche offen.
Ein Highlight ist definitiv die berühmte 5-Seen-Wanderung. Dabei stapfst du an fünf verschiedenen Seen vorbei – jeder See hat seinen eigenen Charakter, von türkis bis geheimnisvoll dunkel. Aber auch abseits der Hauptwege gibt es viel zu entdecken.
Typische Touren im Pizolgebiet sind:
- Die 5-Seen-Wanderung, etwa 11 km, rund 750 Höhenmeter
- Höhenweg von der Pizolhütte bis Gaffia, ideal für Panorama-Fans
- Spaziergänge zu abgelegenen Alpweiden, manchmal vorbei an frechen Murmeltieren
| Route | Länge (km) | Höhenmeter | Dauer (h) |
|---|---|---|---|
| 5-Seen-Wanderung | 11 | 750 | 4-5 |
| Höhenweg Pizol-Gaffia | 7 | 350 | 2-2.5 |
Im Sommer kann es auf den meistgenutzten Wegen im Pizolgebiet voller werden. Frühmorgens rauszugehen ist da kein Fehler – du hast die Aussicht fast für dich allein und auf den teils schmalen Wegen keine Stau-Gefahr.
Ob du am Berghang entlangläufst und dabei ständig neue Blickwinkel auf die Taminatäler erhaschst oder an Wiesen und kleinen Flussläufen vorbei wanderst – das Pizolgebiet zeigt dir, wie abwechslungsreich das Wandern in Graubünden sein kann. Warme Kleidung nicht vergessen, oben kann’s auch im August schnell frisch werden.
6. Schanfigg-Tal
Das Schanfigg-Tal, oft ein wenig im Schatten des bekannteren Arosas gelegen, bietet Wanderern eine wunderbare Gelegenheit, abseits der ausgetretenen Pfade idyllische Bergdörfer zu entdecken. Diese Region ist ein echtes Juwel für alle, die Ruhe und authentische Schweizer Berglandschaft suchen. Die Routen hier sind oft flexibel gestaltet, sodass du sie leicht an deine Kondition anpassen kannst – ob du nun eine kurze, entspannte Runde drehen oder eine ausgedehntere Tour unternehmen möchtest.
Die Wanderungen im Schanfigg führen dich durch abwechslungsreiche Landschaften:
- Vorbei an traditionellen Bauernhäusern und blühenden Almwiesen.
- Durch kleine, charmante Dörfer, die ihren ursprünglichen Charakter bewahrt haben.
- Mit immer wieder neuen, tollen Ausblicken auf die umliegende Bergwelt.
Ein besonderer Tipp ist die Wanderung, die dich von Dorf zu Dorf führt. Du kannst unterwegs jederzeit Pausen einlegen, die lokale Gastfreundschaft geniessen und die frische Bergluft tief einatmen. Die Wege sind meist gut unterhalten, aber dennoch naturbelassen, was das Wandererlebnis noch authentischer macht.
Die Schönheit des Schanfigg liegt in seiner Unaufgeregtheit. Hier findest du noch die ursprüngliche Schweiz, fernab von überfüllten Touristenorten. Es ist ein Ort, an dem man die Natur wirklich spüren kann.
7. Ducankette
Die Ducankette ist ein echtes Highlight für Wanderfans, die das Ursprüngliche suchen. Die Gebirgskette bildet die eindrucksvolle Kulisse südlich von Davos und wirkt auf den ersten Blick wenig zugänglich – mit ein Grund, warum die Wege hier oft angenehm ruhig sind. Eine Wanderung entlang der Ducankette bietet einen ständigen Blick auf die drei auffallenden Ducan-Gipfel und führt durch wilde Landschaften mit Gletschern, Geröllfeldern und historischen Fossilienfunden. Wer Glück hat, stolpert nicht nur über uralte Steine, sondern sieht auch Murmeltiere oder Steinböcke an den Hängen.
Typische Etappe:
- Start in Davos Monstein
- Über den Fanezfurgga-Pass
- Vorbei an Sertig Dörfli und weiter ins Sertigtal
Durch diese Route bekommt man einen Querschnitt der regionalen Natur: Fossilien aus dem Trias-Zeitalter, einen kleinen Gletscher und die typischen alpinen Blumenwiesen im Sommer.
Wenn du mal eine Wanderung willst, die abseits der Massen verläuft und dennoch nicht zu schwer ist, dann ist die Tour an der Ducankette wirklich eine Überlegung wert. Keine Seilbahnen, nur Natur und weite Blicke – das gibt’s in Graubünden seltener, als man denkt.
Die Wanderung ist mit durchschnittlicher Fitness machbar, aber festes Schuhwerk ist Pflicht, weil die Wege stellenweise steinig und nass sein können. Mit einer Länge von etwa 16 Kilometern ist sie zwar fordernd, aber nie übertrieben lang oder technisch zu schwierig. Wer sie gemacht hat, schwärmt oft noch lange von dieser besonderen Wildheit.
8. Rheinschlucht
Die Rheinschlucht, auch bekannt als Ruinaulta, ist ein echtes Naturwunder in Graubünden. Stell dir vor: Links und rechts des Flusses ragen bis zu 300 Meter hohe Felswände aus hellem Sandstein empor. Das ist schon ziemlich beeindruckend, wenn man da durchwandert. Die Wanderung von Ilanz nach Reichenau führt dich mitten durch diese spektakuläre Landschaft. Es ist eine der eindrücklichsten Schluchten der Alpen überhaupt.
Man kann die Schlucht auf verschiedene Weisen erkunden, aber zu Fuss ist es schon ein besonderes Erlebnis. Die Wege sind meist gut ausgebaut, aber es gibt auch Abschnitte, die etwas mehr Trittsicherheit erfordern. Es ist faszinierend zu sehen, wie der Rhein hier über Jahrtausende seinen Weg durch das Gestein gegraben hat.
Ein paar Highlights, die du auf der Wanderung erleben kannst:
- Die schiere Grösse der Felswände, die dich umgeben.
- Die wechselnden Farben des Wassers, je nach Lichteinfall.
- Die Ruhe und die Kraft der Natur, die man hier spürt.
- Die Möglichkeit, seltene Pflanzen und Tiere zu entdecken.
Die Rheinschlucht ist nicht nur landschaftlich reizvoll, sondern auch ein wichtiges Ökosystem. Achte auf die Natur und hinterlasse keinen Müll, damit diese Schönheit erhalten bleibt.
Es gibt verschiedene Routen, je nachdem, wie viel Zeit und Energie du hast. Eine beliebte Tour ist die von Ilanz nach Reichenau, die man gut an einem Tag schaffen kann. Aber auch kürzere Abschnitte sind lohnenswert. Die Rheinschlucht ist definitiv ein Muss für jeden Wanderfreund in Graubünden.
9. Panyer Rundweg
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Der Panyer Rundweg ist eine tolle Option, wenn du eine mittelschwere Bergwanderung suchst, die dich mit fantastischen Ausblicken belohnt. Die Route startet und endet in Pany, einem charmanten Dorf im Prättigau. Von dort aus geht es über saftige Alpweiden und vorbei an urigen Maiensässen stetig bergauf. Das Ziel ist das Chrüz, von wo aus sich ein grandioses Panorama auf die umliegende Bergwelt eröffnet.
Die Wanderung ist nicht übermässig lang, aber sie hat es in sich. Rechne mit etwa drei bis vier Stunden reiner Gehzeit, je nachdem, wie oft du stehen bleibst, um die Aussicht zu geniessen oder ein Foto zu machen. Der Aufstieg ist moderat, aber stetig, und der Abstieg führt dich über den Stelserberg und durch das Grüsttobel zurück nach Pany. Besonders schön sind die Ausblicke auf die Gipfel des Prättigaus, die dich auf fast jedem Abschnitt der Tour begleiten.
Was diese Wanderung auszeichnet, ist die Kombination aus alpiner Landschaft und der Möglichkeit, die Ruhe abseits der grossen Touristenströme zu geniessen. Es ist eine Wanderung, die sich gut für einen Tagesausflug eignet und dir das Gefühl gibt, wirklich in den Bergen unterwegs zu sein.
- Startpunkt: Pany
- Höchster Punkt: Chrüz
- Dauer: ca. 3-4 Stunden reine Gehzeit
- Schwierigkeit: Mittel
- Besonderheit: Weite Ausblicke ins Prättigau
10. Laaxer Stöckli
Wer im Sommer auf ein Abenteuer Lust hat, sollte sich das Laaxer Stöckli nicht entgehen lassen. Diese Alpinwanderung startet meist an der Bergstation Nagens. Es geht zuerst recht gemächlich los, aber bald zieht das Gelände ordentlich an und macht klar, warum der T4-Wanderweg nur geübten Berggängern zu empfehlen ist – mit dabei ist sogar ein kleiner Klettersteig.
Der ständige Blick aufs berühmte Martinsloch und die imposanten Felswände motiviert, auch wenn die Beine langsam schwer werden. Immer wieder bleibt man stehen, um die Aussicht zurück ins Tal oder hinüber zum Piz Segnas zu genießen. Die letzten Meter zum Gipfel sind steil, aber mit Drahtseil gesichert, also keine Sorge, Trittsicherheit reicht aus.
Die Tour lässt sich am besten in der Übersicht darstellen:
| Start | Ziel | Distanz | Höhenmeter Aufstieg | Schwierigkeit |
|---|---|---|---|---|
| Nagens | Laaxer Stöckli | ca. 7 km | ca. 900 m | T4 |
Ein paar Klassiker, die du auf dieser Route erleben wirst:
- Klettersteig-Abschnitt, für den man die Hände braucht
- Überraschende Alpenflora, vor allem im Frühsommer
- Panorama pur vom Churfirsten bis zum Tödi
Hier oben merkt man erstmal, wie ruhig es eigentlich in den Bergen ist. Handyempfang gibt’s kaum noch, dafür aber Wind, Sonne und ein bisschen Stolz – man steht auf über 2900 Metern, und das seltsame Prickeln in den Beinen gehört fast schon dazu.
Alles in allem: Wer trittsicher und schwindelfrei ist, für den ist das Laaxer Stöckli wirklich ein Erlebnis. Nach unten lockt meistens noch eine schnelle Einkehr in einer der Berghütten, bevor es zurück ins Tal geht. Wer Höhen mag, wird diesen Gipfel lieben.
Fazit: Graubünden zu Fuss erleben
So, das war jetzt ein kleiner Einblick in die Wanderwelt von Graubünden. Es gibt wirklich für jeden was, egal ob du auf leichte Spaziergänge stehst oder lieber die ganz hohen Gipfel erklimmen willst. Die Berge hier sind einfach der Wahnsinn, und die Luft ist so frisch, dass man gleich viel mehr Energie hat. Man könnte hier Wochen verbringen und hätte immer noch nicht alles gesehen. Also, pack deine Wanderschuhe ein und mach dich auf den Weg. Du wirst es nicht bereuen, versprochen.
Häufig gestellte Fragen
Welche sind die schönsten Wanderrouten in Graubünden?
Graubünden hat super viele tolle Wanderwege! Es gibt Routen für jeden Geschmack, von leichten Spaziergängen bis zu anspruchsvollen Gipfeltouren. Beliebte Gegenden sind zum Beispiel das Engadin mit seinen Seen, das Val Müstair oder die Rheinschlucht. Es gibt über 11.000 Kilometer Wanderwege zu entdecken!
Sind die Wanderungen auch für Anfänger geeignet?
Ja, absolut! Viele Wege sind gut ausgebaut und nicht zu steil. Zum Beispiel die Tour zum Scalettapass ist auch mit weniger Ausdauer gut machbar. Es gibt auch viele leichte Rundwege, die sich super für den Anfang eignen.
Wie lange sind die Wanderungen im Durchschnitt?
Das ist ganz unterschiedlich. Es gibt kurze Spaziergänge, die nur eine Stunde dauern, aber auch Mehrtagestouren. Viele der vorgestellten Routen dauern zwischen drei und sieben Stunden. Man kann die Touren oft auch kürzer oder länger machen, je nachdem, wie viel Zeit man hat.
Gibt es besondere Highlights bei den Wanderungen?
Oh ja! Graubünden ist voller Highlights. Stell dir vor: glasklare Bergseen wie der Lej da la Tscheppa, beeindruckende Schluchten wie die Rheinschlucht, oder die Aussicht von hohen Gipfeln. Manchmal entdeckt man sogar kleine, versteckte Wasserfälle oder wandert durch malerische Bergdörfer.
Kann man in Graubünden auch gut mit dem öffentlichen Verkehr reisen?
Ja, das ist super! Das Postauto fährt auch in abgelegene Täler und über hohe Pässe. So kommt man oft gut zu den Startpunkten der Wanderungen, ohne ein Auto zu brauchen.
Sind die Wanderwege gut ausgeschildert?
Meistens schon. Viele Wege sind gut markiert. Bei einigen anspruchsvolleren Touren, besonders wenn sie über Felsen oder nicht markierte Abschnitte führen, ist es aber gut, wenn man schon etwas Bergerfahrung hat oder eine Karte mitnimmt.
Welche Jahreszeit ist am besten zum Wandern in Graubünden?
Graubünden ist fast das ganze Jahr über schön zum Wandern. Im Frühling und Sommer sind die Berge grün und die Blumen blühen. Der Herbst ist toll wegen der bunten Wälder, besonders die Lärchen leuchten dann golden. Im Winter kann man in tieferen Lagen auch wandern, aber viele höhere Routen sind dann wegen Schnee nicht begehbar.
Was muss ich unbedingt mitnehmen, wenn ich wandern gehe?
Gutes Schuhwerk ist das Wichtigste! Dazu gehören bequeme Wanderhosen und -jacken, die man an die Wetterlage anpassen kann. Denk auch an genug Wasser und Essen, eine Sonnencreme, eine Kopfbedeckung und vielleicht eine kleine Reiseapotheke. Eine Wanderkarte oder eine App auf dem Handy sind auch hilfreich.
