
Auf den Spuren der Walser quer durch Graubünden. Von Davos bis ins Bergell, vorbei an alten Walsersiedlungen, über stille Pässe und durch hochgelegene Maiensässe.
Der Walser Höhenweg folgt den Wanderungen der Walser, die ab dem 13. Jahrhundert aus dem Wallis über die Alpenpässe nach Graubünden zogen und bis heute ihre Siedlungen, Dialekte und Holzbauten geprägt haben. Die Route verbindet Davos mit dem südlichsten Zipfel Graubündens und führt dabei durch einige der ruhigsten Täler des Kantons.
Auf neun Etappen wechseln sich grüne Maiensässe, karge Passhöhen und tief eingeschnittene Seitentäler ab. Wer die Strecke geht, lernt das andere Graubünden kennen: weit weg von den grossen Skiorten, dafür mit viel gelebter Walser-Kultur.
In Dörfern wie Vals, Vrin und Soglio lohnt sich ein Halbtag zum Verweilen. Die typischen Walserhäuser aus dunklem Holz, die Trockensteinmauern und die alten Wegnetze erzählen von einer Besiedlung unter harten Bedingungen. Plane genug Zeit ein, denn der öffentliche Verkehr ist in den Seitentälern dünn getaktet.
Sanfter Auftakt durch das Landwassertal hinauf ins Sertigtal.
Über den Sertigpass in die Räteromanen-Region des Albulatals.
Lange Etappe über stille Hochweiden ins Valsertal.
Über den Tomülpass ins abgelegene Lugnez.
Schlussabstieg durch die Kastanienwälder des Bergells.