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Römische Spuren in den Alpen

Über alte Saumpfade und Passstrassen. Auf den Wegen der Römer durch die Berge.

Lesezeit8 Min
AutorMY MOUNTAIN Redaktion
Aktualisiert18.04.2026

Die Römer waren nicht nur Eroberer, sondern auch grossartige Strassenbauer. Um ihr Reich zu verbinden, legten sie Wege über die Alpenpässe an, die teils noch heute begehbar sind. Der Grosse Sankt Bernhard im Wallis war eine der wichtigsten Verbindungen über die Alpen, und an manchen Stellen kann man den alten Verlauf der römischen Route noch erahnen.

Wo die Römer gingen

Entlang der alten Passwege finden sich Spuren der römischen Präsenz: Reste von Strassenpflaster, Meilensteine, Heiligtümer auf der Passhöhe. Im Tal zeugen Ausgrabungen von Siedlungen, Bädern und Tempeln. Eine Wanderung verbindet diese Orte zu einer Reise durch die Antike.

Geschichte erwandern

Wer einen alten Passweg auf einem Alpenpass-Trek geht, spürt die Mühe, die eine Alpenquerung damals bedeutete. Ohne Fahrzeuge, mit Lasttieren und bei jedem Wetter mussten Menschen diese Höhen überwinden. Dieses Bewusstsein verändert den Blick auf die heutige, bequeme Art zu reisen.

Fazit

Auf römischen Spuren zu wandern heisst, einer Route zu folgen, die seit zwei Jahrtausenden genutzt wird. Informiere dich vorab über die historischen Punkte am Weg, dann wird aus einer Passwanderung eine lebendige Geschichtsstunde unter freiem Himmel, ganz wie auf anderen historischen Wanderwegen der Schweiz.