Warmes Wasser für müde Beine - die schönsten Thermen als Belohnung nach dem Gipfel.
Es gibt kaum eine bessere Belohnung für einen langen Wandertag als warmes Mineralwasser, das die müden Muskeln umspielt. Die Schweiz ist reich an Thermalquellen, und viele liegen direkt an beliebten Wanderregionen. Wer Tour und Therme verbindet, schenkt dem Körper die Regeneration, die er nach Aufstieg und Abstieg braucht.
Leukerbad im Wallis ist das grösste Thermalbaddorf der Alpen. Aus rund 65 Quellen strömen täglich gewaltige Mengen Wasser mit bis zu 51 Grad an die Oberfläche. Direkt oberhalb des Dorfes beginnt der Gemmipass, ein historischer Übergang ins Berner Oberland. Die Kombination aus anspruchsvoller Bergwanderung und anschliessendem Thermalbad ist hier besonders naheliegend.
Auch andernorts lockt warmes Wasser: in Bad Ragaz im St. Galler Rheintal, in Vals mit seiner berühmten Steinarchitektur oder in Scuol im Unterengadin. Jede Therme hat ihren eigenen Charakter, von schlichten Dorfbädern bis zu architektonisch inszenierten Wellnesstempeln.
Nach intensiver Belastung verspannt sich die Muskulatur, und kleine Mikroverletzungen brauchen Erholung. Warmes Wasser fördert die Durchblutung, entspannt die Muskeln und kann das Gefühl von Müdigkeit spürbar lindern. Der Auftrieb entlastet zudem die Gelenke, was besonders nach steilen Abstiegen wohltuend ist.
Ein einfacher Rhythmus hat sich bewährt: erst die Tour, dann ein gemächliches Bad, idealerweise mit dem Wechsel zwischen warmem und kühlerem Becken. Wer danach noch ausreichend trinkt und früh schläft, startet am nächsten Tag deutlich frischer in die nächste Etappe. Wer Bewegung und Erholung über mehrere Tage verbinden möchte, findet weitere Anregungen im Überblick zu Wellness in den Alpen.