
Im Herzen des Berner Oberlands: zwei Bergdörfer am Fuss des Wildstrubel, verbunden durch Hochtäler, tosende Wasserfälle und weite Alpweiden.
Adelboden und Lenk liegen in benachbarten Hochtälern des westlichen Berner Oberlands und teilen sich das mächtige Massiv des Wildstrubel. Die beiden Feriendörfer sind seit jeher als Wanderparadiese bekannt: weite Alpweiden, sonnige Hänge und eine Bergkulisse, die vom Lohner bis zum Wildstrubel reicht.
Das Wahrzeichen der Region ist die Engstligenalp, eine ausgedehnte Hochebene über den eindrücklichen Engstligenfällen, die per Seilbahn oder über einen steilen Wanderweg erreichbar ist. Im Simmental locken die Bergseen und Alpwege rund um die Lenk mit ruhigen Etappen fernab des Trubels.
Die Anreise führt per Bahn nach Frutigen oder Zweisimmen, von dort verkehren Postautos nach Adelboden und Lenk. Die Wandersaison reicht von Juni bis Oktober. Auf der Engstligenalp lohnt sich der frühe Start, um die Hochebene in der Morgenstimmung zu erleben.
Für eine längere Tour bietet sich die zweitägige Weitwanderung von der Iffigenalp zur Wildstrubelhütte an. Der historische Saumpfad führt über den Rawilpass vorbei an den kleinen Seen der Rawilseeleni, dem Flueseeli und durch das Tierbergtal unter dem Wildstrubelmassiv. Die Route verlangt Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
Adelboden-Lenk liegt im westlichen Berner Oberland und teilt sich den Wildstrubel mit dem benachbarten Gstaad und dem Walliser Crans-Montana. Wer mit Kindern unterwegs ist, findet in den Familienwandern-Tipps hilfreiche Hinweise.