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Archäologische Stätten erwandern

Wo der Wanderweg zur Zeitreise wird. Ausgrabungen und alte Siedlungen am Wegesrand.

Lesezeit9 Min
AutorMY MOUNTAIN Redaktion
Aktualisiert14.03.2026

Manche Wanderungen führen nicht nur durch eine Landschaft, sondern durch Jahrtausende. Wer aufmerksam unterwegs ist, stösst in der Schweiz immer wieder auf Spuren früherer Kulturen: römische Theater, keltische Wallanlagen, prähistorische Pfahlbauten am Seeufer. Die Wege dorthin verbinden Bewegung in der Natur mit dem Staunen über das, was vor uns hier war.

Stätten, die einen Umweg wert sind

Augusta Raurica bei Basel ist die grösste freigelegte Römerstadt nördlich der Alpen. Vom antiken Theater aus lässt sich auf gut markierten Wegen das gesamte Areal erkunden. Im Engadin und am Genfersee erinnern Pfahlbausiedlungen an Menschen, die schon vor über 5’000 Jahren am Wasser lebten. Viele dieser Orte sind heute UNESCO-Welterbe.

Mit Respekt unterwegs

Archäologische Stätten sind empfindlich. Bleibe auf den ausgewiesenen Wegen, klettere nicht auf Mauerreste und nimm keine Fundstücke mit. Was im Boden liegt, gehört dorthin und kann für die Forschung entscheidend sein.

Eine alte Mauer erzählt mehr, wenn man sie stehen lässt, als wenn man einen Stein davon mit nach Hause nimmt.

Fazit

Die Kombination aus Wandern und Archäologie macht aus einem gewöhnlichen Ausflug eine Begegnung mit der Geschichte. Plane genug Zeit ein, lies die Infotafeln und lass die Landschaft auf dich wirken. Oft ist der Weg selbst schon Teil der alten Route, ähnlich wie bei den Pilgerwegen der Schweiz.