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Klöster und Pilgertradition

Auf alten Pilgerwegen zu stillen Klöstern. Wandern als Innehalten.

Lesezeit9 Min
AutorMY MOUNTAIN Redaktion
Aktualisiert21.03.2026

Lange bevor das Wandern zum Freizeitvergnügen wurde, waren die Wege in den Bergen Pilgerrouten. Menschen zogen zu Fuss zu Klöstern und Wallfahrtsorten, oft über Tage und Wochen. Diese Tradition ist bis heute lebendig: Der Jakobsweg und andere Pilgerwege der Schweiz führen quer durch das Land, und das Kloster Einsiedeln ist nach wie vor ein bedeutendes Ziel für Pilger und Wanderer.

Orte der Stille

Klöster wurden bewusst abseits errichtet, an Orten, die zum Innehalten einladen. Ihre Architektur, die Gärten und die gelebte Stille bilden einen Gegenpol zur Hektik des Alltags. Wer dorthin wandert, kommt oft anders an, als er aufgebrochen ist.

Pilgern heute

Man muss nicht religiös sein, um die Kraft eines Pilgerwegs zu spüren. Das gleichmässige Gehen, das Reduzieren auf das Wesentliche und das klare Ziel tun gut. Plane Etappen, die nicht überfordern, und gönne dir am Klosterort genug Zeit zum Ankommen.

Fazit

Klöster und Pilgerwege erinnern daran, dass Wandern auch eine innere Bewegung sein kann. Wer eine Tour auf einer historischen Pilgerroute oder einem der historischen Wanderwege plant, verbindet die Schönheit der Landschaft mit einer jahrhundertealten Tradition des Unterwegsseins.